Chronik   

 

Gesangverein

„Sängergruß-Kümmelquartett 1862 Neu-Isenburg e.V.“

Der Verein wurde gegründet am 16. Mai 1862 durch die beiden Brüderpaare

August und Louis Leichter

und Wilhelm und Jean Engel.

Es war am Himmelfahrttag bei Spiel und Gesang im Frankfurter Stadtwald. Ihre Liebe zum Kümmelschnaps kommentierte der damals zufällig vorbeikommende Frankfurter Bürgermeister mit den Worten:

„Ihr seid ja ein richtiges Kümmelquartett!“

Im Laufe der Zeit schlossen sich immer mehr sangesfreudige Menschen an – und so wurde daraus der „Gesangverein Kümmelquartett von 1862“.

Bis zum Jahr 1912 – dem 50. Geburtstag – erfolgte ein stetiger Aufschwung. Zum Anlass dieses Festes schrieb der Neu-Isenburger Heimatdichter Heinrich Hirschfeld ein „Festspiel“ um die Vereinsgründung. Er nannte es:

„Vor 50 Jahren

mit der Vorgabe, es alle 25 Jahre wieder aufzuführen.

Leider stoppte der 1. Weltkrieg diese Entwicklung und viele Sänger kehrten nicht mehr in ihre Heimat zurück. Der verlorene Krieg und die wirtschaftliche Not erschwerten einen großen Wiederbeginn. Nur mühsam erholte sich wieder das Vereinsleben.  Daher beschloß man im November 1921 die Fusion mit dem Gesangverein „Sängergruß“ – der ebenfalls Schwierigkeiten hatte – zum neuen

„Gesangverein Sängergruß-Kümmelquartett 1862“

mit nunmehr etwa 100 Sängern. Damit begann ein großer Aufschwung des rührigen Vereins, der nun von den damals besten Dirigenten zu hohen Zielen geführt wurde. Viele 1. Preise und Ehrenpreise wurden nach Neu-Isenburg geholt.

Im Jahr 1932 – zum 70. Geburtstag – gründeten die Sängerfrauen nach einem erfolgreichen „Geburtstags-Ständchen“ für ihre Männer, den

„Damenchor“ des G.V.Sängergruß-Kümmelquartett,

der sich  aber 1936 als „Frauenchor „Liederzweig 1932“ selbstständig machte.

 

Im 3. Reich wurden dann alle Vereine „gleichgeschaltet“, d.h. auf die Parteilinie eingeschworen, mit dem Ergebnis, dass nicht nur die große Zeit der Vereine schlicht vorbei war, sondern dass auch durch den 1939 begonnen                  2. Weltkrieg wiederum viele Sänger ihr Leben verloren. In der verheerenden Bombennacht des 20. Dez. 1943 verlor der Verein dann auch noch sein gesamtes Vermögen. Der „Isenburger Hof“ – die 2. Heimat der Sängerfamilie – brannte bis auf die Grundmauern nieder. Nichts war mehr übriggeblieben.

Erst 1949 – während der 250-Jahrfeier der Stadt Neu-Isenburg – verabredeten 3 alte Sänger, die „Kümmler“ – wie der Verein kurz genannt wurde – wieder zu beleben. Es wurde ein mühsames Beginnen. Alles musste neu angeschafft werden. Kein einziges Notenblatt war mehr vorhanden. Geschenkte und „geschnorrte“ Noten wurden teilweise von Hand kopiert.

Trotzdem wagte man 1950 bereits ein kleines Konzert mit dem damals sehr beliebten singenden Bäckermeister Willi A. Wessinger. Dazu musste man noch in freigeräumte Fabrikhallen ausweichen, weil es noch keine geeigneten Säle in der Stadt gab.

 

1962 konnte der 100. Geburtstag mit einem großen Festprogramm gefeiert werden. Dabei wurde auch das 1912 vom Lokalpoeten Heinrich Hirschfeld geschriebene „Kümmler Festspiel“ um die Vereinsgründung  wieder aufgeführt. Außerdem erhielt der Verein eine neue Fahne – gestiftet von den Frauen des Vereins. Die alte – 1887 gestiftete Fahne war ja ebenfalls 1943 verbrannt.  Für seine Verdienste wurde der Verein während einer Feierstunde in Wiesbaden noch mit der „Zelter-Plakette“ ausgezeichnet.

 

Die neuen demokratischen Freiheiten, das Aufblühen unserer Heimat mit Vollbeschäftigung und relativ viel Freizeit, ging auch an den Vereinen nicht spurlos vorüber. Man hatte viele Abwechslungen und konnte sich  seine neue Freiheit nach eigenem Gutdünken einteilen.  Die familiären Bindungen eines Vereinslebens waren nicht mehr gefragt. Die Jugend hatte ihre eigenen Ideale – und ihre eigene Musik! Die Vereine „alterten“ und blieben auf ihrem seitherigen alten „deutschen Liedgut“ sitzen.

Im Herbst 1968 beschloß daher der damalige Vorstand – um den mittlerweile nur noch 26 Mann starken Chor zu retten – mit dem jungen, dynamischen  Dirigenten Helmut Fürst eine Umstrukturierung des Chores einzuleiten. Er bevorzugte neue moderne Chorliteratur, Schlager, Evergreens – aber auch noch gutes altes Chorgut.

Innerhalb kürzester Zeit wandelte sich nicht nur das Repertoire des Vereins, sondern auch sein Gesicht. Viele junge Leute kamen zum Verein und durch einheitliche, schicke Auftrittsgarderoben konnte sich der Chor im wahrsten Sinne des Wortes „sehen lassen!“

Erster Erfolg war 1969 ein großes Konzert. Gaststar war der „lachende Vagabund“

Fred Bertelmann.

Im Sommer 1970 reiste der Chor dann als 1. westdeutscher Laienchor - nach der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen – nach Siebenbürgen/Rumänien. Als „Kümmel-Chor“ gab er hier 4 Konzerte vor stets ausverkauften Häusern und reiste rund 3000 km. durch das Land. Dabei entstanden viele freundschaftliche Beziehungen – u.a. auch zum „Kammerchor Schäßburg“. Diese Kontakte wurden zum Beginn einer langjährigen Freundschaft mit gegenseitigen Besuchen – bis hin zu einem „Kulturabkommen“ zwischen den beiden Städten.

Die Kümmler waren anschl. noch 3 mal in Rumänien, u.zw. 1975/1978 und 1985. Der Schäßburger Kammerchor besuchte – gemeinsam mit einer rumänischen Tanzgruppe – Neu-Isenburg in den Jahren 1973/1976 und 1982.

 

Mittlerweile wurden die Kümmler selbst von vielen anderen Veranstaltern eingeladen, um ihre „neue Linie“ vorzustellen. Einladungen erfolgten u.a. aus Stuttgart, Wiesbaden, Hanau, dem Hess.Rundfunk, zum „Blauen Bock“ mit Heinz Schenk, sowie im Jahr 1981 ins Frankfurter Waldstadion vor 30.000 Zuschauern, anlässlich eines großen Jugendfestes.

Jährlich gab es meistens bis zu 30 zusätzliche Aktivitäten für den Chor außerhalb der wöchentlichen Übungsstunden. Es wurde der Slogan geboren:

„Kümmler zu sein, ist mehr als nur ein Hobby!“

 

Viele große eigene Konzerte wurden veranstaltet mit den verschiedensten Stargästen. Es waren u.a. Bruce Low, Bata Illic, Tommy Steiner, Tina York, Ireen Sheer, Cindy und Bert, Freddy Breck  u.v.a. mehr. 

 

Zum 120. Geburtstag im Jahr 1982, gastierte in der ausverkauften Hugenottenhalle die

Big Band der Bundeswehr mit ihrem Bandleader Günter Noris.

Ein wahrer Höhepunkt in der langen Vereinsgeschichte.

 

Der 125. Geburtstag – ein echtes Jubiläum – wurde wiederum mit einem großen Festprogramm gefeiert. Neben einem großen Konzert mit Tommy Steiner, gastierte wiederum die Big Band der Bundeswehr beim großen Festball in der Hugenottenhalle. Ihr Leiter war nun Oberstleutnant Heinz Schiffer.

Außerdem wurde – bestimmungsgemäß – auch das Gründungs-Festspiel wieder aufgeführt. Es wurde scherzhaft die „Kümmler-Passion“ genannt.

 

Durch die freundschaftlichen Beziehungen zur Siebenbürger Landsmannschaft, an der Spitze unser Ehrenmitglied Johann Riemer, erhielten die Kümmler mehrmals auch Besuch aus USA. So machte auf ihrer Europatournee 1978 die

„Instrumental- und Volkstanzgruppe Youngstowa/Ohio“  

Zwischenstation in Neu-Isenburg – mit einem bemerkenswerten Konzert in der HUHA.

-  1982 besuchte uns der „Transsilvania-Chor“ aus Kitschener in Kanada und 1983 der „Concordia-Chor Ohio“.

Es waren alles Chöre deutschstämmiger Auswanderer, die ihre alte Heimat in Europa kennenlernen und besuchen wollten.

 

Auch die Kümmler interessierten sich natürlich für eine Reise über den großen Teich, aber davor hatten die „Götter“ viele Hindernisse aufgebaut. In erster Linie waren wir keine „Siebenbürger“. Die meisten Kontakte kamen ja über Johann Riemer und seine Landsmannschaft zustande.

 

Im Laufe des Jahres 1996 war es der neue Vorstand unter Rainer Paulus, der eigene Anstrengungen unternahm, um ohne fremde Hilfe eine Reise in die USA und nach Kanada zu verwirklichen. Es war eine neue Herausforderung für den Chor und natürlich auch der Wunsch neue Freunde kennen zu lernen.

Mit Hilfe der Fa. CONTOURS – einem Spezialunternehmen für Gruppenreisen nach USA – war es nach vielen Schwierigkeiten und Problemen im Herbst 1998 endlich soweit.  Vom 1.-13. Sept. 1998 reisten die Kümmler mit einigen Gästen (insg. 108 Personen / 2 Busse) in die „Neue Welt". Auch die Tanzgruppe „Saltatio“ reiste mit.

Stationen waren u.a. Chicago, Toronto, Niagara mit seinen berühmten Wasserfällen, Washington und New York, überall auch mit Auftritten des Chores und der Tanzgruppe. 

Höhepunkt war aber ein anfangs nicht geplanter Abstecher nach Alexandria in Minnesota. Diese Stadt hatte nämlich 1948, als unsere Heimat nach dem verlorenen Krieg am Boden lag, mit umfangreichen Nahrungs- und Kleiderspenden unterstützt. Ein Besuch auf unserer Reise – genau 50 Jahre später – sollte nun ein Dank an die Bevölkerung von Alexandria werden. Selbst der junge Bürgermeister unserer Heimatstadt war mitgereist, um persönlich den Dank der Neu-Isenburger Mitbürger zu überbringen.

 

Während eines großen Festkonzertes in der Hugenottenhalle präsentierte im Oktober der Chor sein erfolgreiches Programm auch der Isenburger Bevölkerung. Dabei ernannte der Chor seinen Dirigenten, Herr Helmut Fürst, der am 1. Okt. genau 30 Jahre Kümmler-Dirigent war, zum „Ehrendirigent der Kümmler“

 

Am 30.September 2000 legte dann Herr Fürst (mittlerweile 68 Jahre alt) offiziell den Taktstock nieder und übergab die Chorleitung an den jungen Daniel Gavalda, der zwar aus Bratislava kommt, aber recht gut deutsch spricht und in Deutschland studiert hatte. Leider stimmte aber „die Chemie“ zwischen beiden Teilen nicht, sodaß sich der Vorstand im Dezember entschloß, Herr Gavalda während der Probezeit wieder zu entlassen.  

Herr Fürst führte den Chor als Ehrendirigent weiter, bis am 1. Juli 2001 Herr Rolf Vogt aus Dietzenbach endgültig die Kümmler unter seine Fittiche nahm.

 

  Natürlich nahm auch der gesellschaftliche Aspekt im Verein einen großen Rahmen ein. So machen die aktiven Sänger seit einigen Jahren im 2-Jahres-Rhythmus eine mehrtägige Sängerreise mit kleineren „Konzerten“ in Kirchen und Klöstern. Ziele waren u.a. Hamburg, München, Berlin, Dresden und Rügen. Die Frauen der Sänger machten zur gleichen Zeit ebenfalls ihre eigenen Ausflüge – z.T. bis über die Landesgrenzen hinaus.

 

Auch auf dem Gebiet des Karnevals hatten sich die Kümmler mittlerweile einen großen Namen gemacht, was ein großes Verdienst des närrischen Präsidenten Walter Streb war. Er leitete seit 1967 – also über 33 Jahre - die „Große Kümmler-Fastnacht“. Nicht zuletzt waren es die großen „Kümmler-Shows“ aus der Feder von Helmut Fürst, die den großen Zuspruch  der jährlichen Sitzungen brachten.

Nach der Kampagne 2001 legte auch Walter Streb dieses Amt in jüngere Hände. Sein Nachfolger ist der aktive Sänger Heinz Kissel, der nun versucht, die Kümmler auch als Karnevalisten weiter „im Geschäft“ zu halten.  

2001

- Ein Jahr mit vielen runden Geburtstagen –

 

 17.Febr. Trad. Kümmler-Fastnacht in der Hugenottenhalle.

 Werner Bockholt  erhält dabei den „Watz-Oberlump-Orden“ in Bronze.

 Alfred Beißwenger nimmt Abschied vom Karneval.  Er war 33 Jahre ELFER und wurde mit einem  Sonderorden vom Verein geehrt.

Walter Streb fungierte zum letzten mal als Sitzungspräsident. Sein Amt wird in Zukunft von Heinz Kissel weitergeführt.  Heinz Kissel war wegen eines Trauerfalls i.d.Familie leider nicht anwesend.

Franz Raim sollte das Goldenes Vlies erhalten. Wegen Krankheit konnte er nicht anwesend sein.

Die Kümmler-Show  stand in diesem Jahr unter dem Motto:

                        „Hoch lebe die Freude  -  Wenn die Narrensonne lacht!“

18.Febr .Teilnahme an der alljährl. AKVN-Sitzung. Mit der neuen „Show“.

25.Febr. Fast 1000 Gäste beim KIKOBA in der Hugenottenhalle.

10.März Karl HC.Vollhardt wird 65 Jahre  und Roland Klammes 50 Jahre alt.

K.Vollhardt hatte alle Sänger in die „Alte Kelterei“ eingeladen. Roland Klammes feierte mit allen Sängern erst am 7.April im „Alfred Delp Haus“.

27.März Werner Bockholt hatte „seine Sänger“ zu seinem 65.Geburtstag in die Reiterschänke eingeladen. Alle Geburtstagskinder wurden natürlich mit einem großen musikalischen Geburtstagsgruß beschenkt.

Am 11.April feierte schließlich unser Vizedirigent Rolf Boehm seine 60 Geburtstag mit einer großen Feier in der Gaststätte der „Rosisten III“ in Sachsenhausen. Auch er hatte unseren William Hart nicht vergessen.

1.Mai. Die „Alte Kelterei“ hatte zum Maifest eingeladen, wo der Chor die Gäste unterhalten sollte. Leider war wegen schlechter Witterung der Zuspruch sehr schwach. Doch die restlichen Gäste fühlten sich gut unterhalten.

Seit einigen Jahren erscheint in Neu-Isenburg eine Stadtillustrierte „Isenburger“, die von der IG Vereine verteilt wird.

Die Kümmler beteiligen sich dabei mit über 6000 Exemplaren und können damit einen großen Teil der jährlichen Ausgaben decken.

Ab 1.Juli 2001 ist Herr Rolf Vogt neuer Kümmler-Dirigent!

Mit dem 56-jährigen Rolf Vogt aus Dietzenbach hatten die Kümmler einen guten Mann gefunden, der ebenfalls der leichteren Muse zugetan ist. Es bleibt zu hoffen, dass auch er den Chor auf einem hohen Standard halten kann.

1.Juli            Teilnahme des Chores bei der „Akademischen Feier“ zum 75.Geburtstag des Neu-Isenburger Geflügelzüchter Vereins „Ornis“ im Foyer des Hallenbades.

13.Juli  Beim Heimatabend während des „Eichenbühlfestes“ beteiligten sich auch die Kümmler mit einigen Liedern, die ohne große Probe vom neuen Dirigent R.Vogt geleitet wurden

21.Juli Sommerfest in der Anlage  „Fischer Lucius“.

Zwei weitere runde Geburtstage gab es noch.

Am 1.Juli wurde Viktor Zavagno „60“, und am 31 August war unsere langjähriger „Schatzmeister“ K.H.Geppert 70 Jahre alt.  V.Zavagno  tischte nach einer (halben) Singstunde leckere Spezialitäten aus Italien auf und K.H.Geppert lud in die Reiterschänke ein.

11.Sept. Heute fand ein fürchterlicher Terrorangriff auf die Vereinigten Staaten statt. Mit 2 vollbesetzten Passagierflugzeugen wurden die beiden 411m hohen Türme des World Trade Centers in New York gerammt und völlig zerstört. Es gab etwa 3000 Tote. Die Kümmler haben zu diesem Termin eine besondere Beziehung. Am 11.Sept. 1998 – also genau vor 3 Jahren - standen wir während unserer Stadtrundfahrt genau zur gleichen Stunde staunend davor. Wir trauern mit den vielen unsinnigen Opfern. Nie mehr wieder wird es diesen einmaligen Blick über das nächtliche Manhattan geben, wie wir ihn während unserer Bootsfahrt noch erleben durften.

Am 24.Sept ist unser Aktiver H.P.Duskanisch nach längerer Krankheit verstorben.

30.09. – 03.10. Sängerreise in’s Frankenland  mit Ziel Scheßlitz.

Besichtigung von Königsberg / Ufr. mit Stadtführung / Mittagessen auf dem Schloßberg

Tagestour nach Coburg mit Führung  und Besuch auf der Veste Coburg und Gesang in der Kirche. Auf der Rückfahrt gab es noch einen Abstecher zum Kloster Banz mit einem Ständchen in der Klosterkirche.

Tagestour nach Kulmbach mit Stadtführung und Besuch des Biermuseums. Essen im Mönschshof-Bräustüberl  anschl. Besuch der Plassenburg mit Zinnmuseum. K.H.Geppert verläßt uns hier.

Besuch in der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen mit 2 Liedern, für die es viel Beifall gab. Heimreise mit Kaffeepause im Spessart.

Die Frauen waren zur gleichen Zeit mit Kipferl in LEVICO in Südtirol – etwa 20 km südlich von Trient. Zum Programm gehörten u.a. ein Tagesausflug nah Bozen, Meran und zum Kalterer See, - abends eine Töggelen Party, sowie eine große Dolomiten Rundfahrt.

11.Nov. Erstmalig ein „Fastnachtlicher Ehrenabend“ in der Reiterschänke.  Heinz Kissel, als neuer Sitzungspräsident, stellt seinen neuen Elferrat vor und vereidigt ihn. Die „Elfer“ erhielten bereits den neuen Saisonorden, der ganz auf den 140.Vereinsgeburtstag im Jahr 2002 ausgerichtet ist. Als „Kleinausgabe“ gibt es einen Sticker für alle Mitglieder.

Walter Streb, der seitherige Sitzungspräsident wird zum „Ehrenpräsident“ ernannt. Weitere besondere Auszeichnungen erhielten Rainer Paulus für 25 Jahre im Dienst der Fastnacht, sowie Manfred Weiß für 11 Jahre.

Franz Raim erhielt das Goldene Vlies, das ihm bei der vergangenen Fastnachtsitzung wegen Krankheit nicht überreicht werden konnte. Er nennt sich ab sofort „Ritter Franz von den Noten“

23.Nov.Schwarze Partie in Hasselroth/Neuenhaßlau. Die Weiße Partie der Frauen führte in die „Komödie“ nach Frankfurt.(Heirat wider Willen)

24.Nov.Teilnahme an der Fastnachtseröffnung bei den „Fidelen Eckenheimern“ im Bürgerhaus Bonames. Hier brachte der Chor zum 1.mal seine neue Show. Leider war das Publikum – und vor allem die Saalbeschallung – nicht gerade festlich eingestellt. Wir hatten allerdings auch nicht unseren besten Tag. So ein Programm sitzt eben noch nicht so sicher in dieser frühen Jahreszeit.

2.Dez.  Beim Adventnachmittag der Petrusgemeinde in Langen wurde der Chor bei jeweils 4 Liedern sowohl von Herr Fürst, als auch von Herr Vogt dirigiert.

15.Dez. Weihnachtsfeier in der Reiterschänke, erstmals unter der alleinigen Leitung von Herr Vogt. 

Helmut Tews, ein früherer Aktiver, wurde hier für „50 Jahre Kümmler“ geehrt.

Weitere Ehrungen für folgende Aktive:

Hans Rothenburger für  25 Jahre akt. Mitgliedschaft.

26.Dez. Mit 3 Liedern bereicherten die Kümmler wieder den Festgottesdienst in der kath.Kirche „St.Josef“ / Kirchstrasse.

2002

140 Jahre Kümmler-Power

- und Jahr 1 des EURO -

Im Mittelpunkt des Jahres wird der 140.Geburtstag des Vereins stehen. Alle Veranstaltungen finden unter dem Motto:  „140 Jahre Kümmler Power“ statt. Als Schirmherren für das Jubeljahr konnten wir den Dezernenten für Kultur und Sport, Herr Theo Wershoven gewinnen.

2.Febr. Kümmler-Fastnacht in der Hugenottenhalle.

Erstmalig mit dem neuen Sitzungspräsidenten Heinz Kissel. Die traditionelle Kümmler-Show stand dieses mal unter dem Motto: „Des ist kaan Bluff“ und stand noch einmal unter der Leitung des Ehrendirigenten Helmut Fürst. Möglicherweise wird sich hier in den kommenden Jahren eine Änderung ergeben.

Für außergewöhnliche Unterstützung des Vereins wurde unser Ehrenmitglied und Gönner Erwin Nöske mit dem Sonderorden „140 Jahre Kümmler-Power“ ausgezeichnet.

Ernst Knippel, um den sich seit Jahren das Aufbaukommando schart, erhielt als 11.Karnevalist den „Schalk von Isenburg“.

Eine Mini-Ausgabe des diesjährigen Hausordens wurde als „Pin für das gesamte Jubel-Jahr“   angefertigt und zum Verkauf angeboten.

10.Februar Volles Haus beim KIKOBA – dem Kinderkostümball – der zum 25.mal in der Hugenottenhalle stattfand.. Wieder drängten fast 1000 Personen in die Halle. Auch hier eine hohe Ehrung für Erwin Nöske, der durch eine großzügige Spende von der „Dr.Bodo Sponholzstiftung“ diese Groß-veranstaltung erst ermöglichte.

11.Februar Lumpenmontag

Trotz eines nassen Februars (über 100 l/qm) blieben während des Umzuges die himmlichen Schleusen geschlossen. Mit über 30 Teilnehmern konnten die Kümmler eine stattliche Fußgruppe stellen.

14.März Jahreshauptversammlung im Haus der Vereine / mit Neuwahlen.

Im Rahmen der Geschäftsberichte wurden nicht nur noch einmal die Aktivitäten des abgelaufenen Jahres besprochen, sondern auch der neue Dirigent, Herr Vogt offiziell vorgestellt, der jedoch wegen eines Winterurlaubs abwesend war. Auch der Ehrendirigent, Herr Fürst, der ja noch ein halbes Jahr den Chor leitete, ließ noch einmal sein Wirken Revue passieren.

Der Kassenverwalter Walter Jensen konnte einen kleinen Überschuß melden und wurde auch einstimmig entlastet.

Hauptpunkt der Veranstaltung waren die Neuwahlen des Vorstandes für die nächsten 2 Jahre. Alle bisherigen Amtsinhaber stellten sich zur Wiederwahl und wurden fast alle einstimmig wiedergewählt. Zusätzlich wurde als Jugendvertreter Holger Knippel bestimmt, der aber laut Satzung kein offizielles Stimmrecht besitzt – ebenso wie die beiden Vertreter der Passiven und Witwen – Sabine Witzig und K.H.Geppert.

Der neue Vorstand sieht also so aus: ( Wahlleiter: Heinrich Kolb )

1.Vorsitzender                    Rainer W.Paulus

2.Vorsitzender                    Jürgen Lauer

1.Schriftführer                    Karl HC Vollhardt

2.Schriftführer                    Claus Jürgen Müller

1.Kassenwart                     Walter Jensen

2.Kassenwart                     Wolfgang Thiery

Beisitzer                              Roland Klammes

                                               Ernst Knippel

                                               Hans Mack

Vertreter der Jugend        Holger Knippel

Vertreter der Passiven und Sängerwitwen

                                                Sabine Witzig  und  K.H.Geppert

Archivar                                Franz Raim

Vizedirigent                         Rolf Boehm

Ehrenvorsitzender            Werner Bockholt

Der neue Vorstand gab nun alle Veranstaltungen des 140.Geburtstages bekannt - mit dem Höhepunkt der großen „Kümmer Gala“ am 28.Sept.2002 in der HUHA.

Außerdem erinnerte der 1.Vorsitzende daran, dass es immer noch eine Einladung aus Clark / New Jersey  gibt – mit Teilnahme an der Steuben-Parade auf der 5th Avenue in Manhattan. In den nächsten Wochen muß eine Entscheidung herbeizuführen werden ob man diese Einladung überhaupt – zeitlich und finanziell – annehmen kann. Mittlerweile erfuhren wir auch, dass in es Buchschlag einen deutsch-amerikanischen Club gibt, der seit einigen Jahren mit Clark eine enge Beziehung hat. Vielleicht können wir auf diesem Wege schneller die richtigen Leute erreichen.

24.März Akademische Feier zum 140.Geburtstag in der Mehrzweckhalle der TSG 1885 Neu-Isenburg am Buchenbusch.

Mit einer großen Rede über das Werden und Schaffen des Vereins krönte der Schirmherr des „140. Geburtstages“ Herr Theo Wershoven die festliche Matinee, wobei er mehrfach das kulturelle Schaffen der Kümmler und die Erfolge innerhalb uns außerhalb der Stadtmauern hervorhob. Nicht zuletzt die Engagements in Rumänien und USA fanden seine uneingeschränkte Beachtung.

Viele Vertreter befreundeter Vereine und Organisationen – und natürlich auch die Stadt Neu-Isenburg -erwähnten in ihren Glückwünschen die Erfolge der Kümmler als kulturelle und singende Botschafter der Stadt Neu-Isenburg. 

Liesel Dörr, die letzte Frau, die bereits 1932 die Gründung des  - ursprünglichen –

„Damenchor’s  des Ges.Ver.Sängergruß-Kümmelquartett“

(später der  Frauenchor Liederzweig)

miterlebte, schrieb uns folgenden Vers  in’s  ‚geistige’  Stammbuch:

Nehm’t das Leben nicht so schwer,

rennt nicht hinterm „Gestern“ her,

und fragt nicht was morgen ist,

schaut dem „Heute“ lächelnd in’s Gesicht.

            Mit einem kleinen kalten Büffet endete dieser wunderschöne Vormittag

9.Mai            Jubiläums-Waldfest in der Milanschneise.                   

Seit 40 Jahren – zum 41.mal – fand wieder das traditionelle Geburtstagsfest in der Milanschneise statt. Nach tagelangem Schmuddelwetter mit Regen und kaltem Wind öffnete sich einen Tag vorher der Himmel und bescherte – wie es sich für die Kümmler gehört – einen wunderschönen Frühsommertag. Teilweise an die 1000 Menschen tummelten sich am – wie immer zu kleinen Festplatz und bestürmten die einzelnen Stände.  Der Chor selbst konnte nur unter großen Schwierigkeiten den wartenden Gästen 2x einen kleinen Geschmack seines Könnens bieten.  Auch die neuen EURO-Preise hielten niemanden ab, ihr Bierchen zu genießen.

Der 1.Vorsitzende konnte mit Stolz sein positives Fazit ziehen und gab den Dank an alle Standbesatzungen weiter. Immer wieder rief er auch das Publikum auf, die weiteren Veranstaltungen zum 140.Geburtstag zu besuchen. Anmeldungen für die Gala und erste Kartenwünsche  für die „Disco.Nacht“ konnten bereits getätigt werden.

21.Mai Helmut Fürst wird „70“.

Unser Ehrendirigent hatte den gesamten Chor zu seinem großen Festtag in die Reiterschänke eingeladen. Auch wenn durch Krankheit und Pfingsturlaub einige Sänger verhindert waren, konnte man doch – gemeinsam mit den Chor aus Götzenhain dem Jubilar einen fröhlichen musikalischen Geburtstags-strauß winden.

14.Juni Disco-Nacht - für Jung und Alt.

Im Rahmen des 140.Geburtstages sollte heute eine Disco-Nacht für Jung und Alt veranstaltet werden. Leider war der Besuch – selbst der aktiven Sänger – so schwach, dass man frühzeitig wieder die Musikanlage einpacken musste. Es war für die Verantwortlichen eine große Enttäuschung, aber vielleicht war die Mischung „für Jung und Alt“ nicht der richtige Weg. Entweder Jung  oder Alt wäre vielleicht besser gewesen.  Außer Spesen also nichts gewesen!

20.Juni Große Aussprache mit den Sängern. Der 2.Vorsitzende Jürgen Lauer – der leider wegen Krankheit seiner Frau längere Zeit fehlen musste – versuchte die einziehende Lethargie innerhalb des Chores aufzumischen. Es ist einfach unverständlich, dass im Jahr des 140.Geburtstages – mit einem neuen und engagierten Dirigent - so wenig Interesse in den Übungsstunden an den Tag gelegt wird, was natürlich auch den Elan und die Freude der ständigen Besucher wenig fördert. Wir hoffen, dass man sich vielleicht doch nun etwas mehr „zusammenreißt“.

27.Juli Traditionelles Sommerfest in der Kleingartenanlage „Fischer Lucius“. Dieses stand ebenfalls unter dem Dach des runden Geburtstages und fand auch bei Petrus Anklang. Er bescherte uns -nach vielen kühlen Sommertagen - einen richtig schönen linden Abend. Mit Speis’ und Trank, vielen anregenden Gesprächen und natürlich einigen Liedern des Chores, hatte wohl Jeder sein eigenes Vergnügen.

4.August Auf vielfachen Wunsch organisierte der Vorstand eine gemütliche Fahrradtour in die nähere Umgebung. Man traf sich am Haus der Vereine und nach etwa 1 ½ Std. erreichte die 27-Personen-Gesellschaft den Gundhof bei Walldorf ein. Hier war eine größere Rast eingeplant. Anschließend wurden 2 Alternativen für die Rückfahrt angeboten, doch Alle entschieden sie für eine Umfahrung des Flughafens – um die Startbahn West herum und die beiden Terminals. Über Zeppelinheim ging es wieder nachhause. So hatte man insgesamt etwa 42 Km. zurückgelegt.

Einige Teilnehmer einigten sich, und fuhren 2 Wochenspäter noch einmal zum Steinrodsee. Auch diese kleinere Gesellschaft hatte viel Freude am Fahren.

11.August Nach einigen Jahren Pause nahmen die Kümmler wieder einmal am Gottesdienst in der ev.Marktplatzgemeinde teil, die in diesem Jahr ihren 300.Geburtstag feierte. Mit 3 Liedern am Altar konnte der Chor diesen Festgottesdienst verschönern. Auch beim anschl. Gartenfest stimmte der Chor noch einige „olle Kamellen“ zur Gitarre und dem Akkordeon an.

21.September „70 Jahre Frauenchor Liederzweig“.           

Genau halb so alt, wie die Kümmler, ist der Frauenchor Liederzweig, der sich ja im Jahre 1932 - zum „7o“. der Kümmler - mit einem Ständchen für ihre Sänger lautstark „zu Wort“ gemeldet hatte. Der daraus entstehende Frauenchor Liederzweig ist bis heute als einziger reiner Frauenchor erhalten geblieben und erfreut sich weiterhin hoher Beliebtheit. Natürlich war es Ehrensache, dass auch die „heutigen Kümmler“ zu den Gratulanten gehörten, obwohl die Vorbereitungen zum eigenen großen Geburtstagsfest wenig Zeit ließen. Daß man dabei einen sehr guten Eindruck hinterließ, bestätigten Aussagen einiger Sangesfreunde vom „Frohsinn-Sängerbund“, die uns bestätigten, dass wir seit langem nicht mehr so gut gesungen hätten.  Die Akribie und Feinfühligkeit des neuen Dirigenten, Herr Vogt, beginnt sich langsam auszuzahlen.

28.September Große „Kümmler-GALA“ zum 140.Geburtstag! – das war das Motto der großen Abschlußveranstaltung der Geburtstagsfeiern. (Jetzt kommt nur noch die traditionelle Weihnachtsfeier).

Der Vorstand hatte sich viel Mühe gemacht – und einige zusätzliche EURO’s investiert, um diesen Abend zu veranstalten. Er sollte unvergesslich bleiben und die Sänger wollten sich ebenfalls einmal selbst feiern lassen. So wurde der Abend auch nur mit 2 x 2 Liedern des Chores eröffnet. Dabei konnte eine neue Auftrittskleidung vorgestellt werden.  Zu den seitherigen schwarz-weissen Smokings erhielt jeder ein neues, cremefarbenes Hemd mit schwarzer Fliege und außerdem gab es neue blaue Westen mit einem blauen Hemd und passender Fliege.  -   Wir sahen einfach schick aus !

Dazwischen gab es ein paar kurze Grußworte des 1.Vorsitzenden und des Bürgermeisters. Anschl. übernahm der Conferencier Lothar Wolf aus Berlin das Zepter und führte kurzweilig durch den weiteren Abend.

Nach dem Chor wurde die Bühne freigemacht für eine Gruppe, die sich durch ihre barfüßigen Fernsehauftritte immer beliebter machte – „Die Schäfer“ aus Bretten. Sie erfreuten mit einem großen Ausschnitt ihres Repertoires. Eine Gitarre und ein Akkordeon - und 4 tolle Stimmen - waren die einzigen Instrumente.  Ihre Melodien beschrieben weitgehendst ihre – und unsere gemeinsame Heimat. Ein Zeitungsmensch nannte es zwar nicht gerade liebevoll „Dirndl- und Lederhosen-Genre“, was allerdings nicht ganz zutraf. Aber egal, wie es auch jeder sah, sie hatten einen Riesenerfolg und ein langer Beifall begleitete die Schäfer wieder hinaus.

Die Gruppe – 2 Frauen + 2 Männer – ist seit nunmehr 13 Jahren aktiv und bildete sich einst aus dem jährlich stattfinden „Schäferlager“ in ihrer Heimatstadt. Daher auch der Name.

Ein weiteres Quartett – 3 Mann und eine Sängerin – machten im Anschluß die Hugenottenhalle heiß. Der „Fernando-Express“ war voll „motorisiert“ und ermunterte das Publikum, zu ihren Melodien auch zu tanzen. Diese Vier feiern in diesem Jahr ihr 20.jähriges Bestehen, wobei die Sängerin erst vor ca. 13 Jahren dazu kam. Die Arme hatte sich auch noch den Fuß gebrochen und kam auf Krücken gehumpelt. Umso mehr unser Dank, dass man nicht kurzerhand abgesagt hatte. Auf einen „Hoch-Hocker“ gelehnt ließ sie ihre helle Stimme erklingen und hielt tapfer eine knappe Stunde durch. Respekt!

Abschluß und Höhepunkt des Abends war eine tolle Mitternachtsshow.

6 junge Brasilianerinnen und ein Tänzer wirbelten in vielen tollen Bildern über die HUHA-Bühne. Es war die Samba Tanzgruppe „Molatas Brasil“. Da wurde vor allem die Männerwelt noch einmal richtig wach, denn in immer neuen, bunten Kleidern wirbelten die Damen nach brasilianischen Klängen über die Bühne. Alleine die riesigen Federn ihres Kopfschmuckes waren – wie ihre charmanten Trägerinnen -eine Augenweide.

Am Ende tänzelten alle noch einmal durch den Saal, um einige Männer zum Mittanzen aufzuforden. Es wurde schließlich eine große Polonaise daraus.

Riesiger Beifall war der verdiente Lohn ihrer tollen Show.

Gegen 1 Uhr war das offizielle Programm zuende, doch Schluß war noch lange nicht.

17.Oktober Besuch auf dem Henninger Turm.

 Den heutigen freien Donnerstag benutzte der Chor zu einem Besuch des Henninger Turmes, dessen Vertrag am Monatsende ausläuft. Man spricht davon, dass der Turm evtl. abgerissen werden soll.

Anfang November wurden die ersten Kontakte mit dem deutsch-amerikanischen Club in Buchschlag aufgenommen, um eine eventuelle Teilnahme an der Steubenparade 2004 in New York vorzubereiten. Der Club in Buchschlag hat sehr gute Beziehungen zum „Deutschen Club in Clark“

15.Nov. Der neue närr.Ministerpräsident Heinz Kissel hatte in die Reiterschänke zum 2.Ordensfest der Kümmler eingeladen. Die erst 4 Tage alte neue Kampagne wurde somit eröffnet und der neue Elferrat vorgestellt. Dabei wurde auch der neue „Vizepräsident“ proglamiert, der in Zukunft „sitzend zur Rechten“ als hilfreicher Engel fungiert. Ha-Jo Düll, war seither Präsident der Narrengilde (TV 1861) und ist somit genau der richtige Mann am richtigen Platz.

Einer der Hauptgründe war aber die Verleihung der Orden für verdiente und bevorzugte Karnevalisten mit dem diesjährigen Hausorden.

Je einen Sonderorden erhielten:

Theo Wershoven, als Schirmherr unseres 140.Veriensgeburtstages,

Werner Bockholt für 37 Jahre Regie bei den Sitzungen

Ernst Knippel  für 28 Jahre „Chef der Dekorationsgruppe“

Und Hans Mack für 22 Jahre im Elferrat.

 

Mit der Goldenen Flamme wurden geehrt:

Die Aktiven Wolfgang Thiery, Viktor Zavagno, Herbert Wilkening und Kurt Wobrock – alle für langjährige Mitarbeit im Elferrat.

Die „Narrenförderer“ Walter Jensen, Roland Klammes, Jürgen Lauer und B.Keller erhielte je eine Schiefertafel mit pers.Widmung.

   Umrahmt wurde dieser Abend durch den Besuch des Isenburger Prinzenpaares.

Es waren Prinz Simon 1. vom wachsamen Auge und ihre Lieblichkeit Prinzessin Vincenca 1. vom lieblichen Vergissmeinnicht.

Der Prinz ist 19 Jahre alt und seit einigen Jahren ein aktiver Kümmler.

Ein paar lustige Vorträge rundeten den gemütlichen Abend ab.

22.Nov. Schwarze und Weisse Partie  Die Männer waren in diesem Jahr „nur“ in Egelsbach im „Landhaus“.

Die Frauen sahen sich in der Komödie Frankfurt die Inszenierung „Der Neurosenkavalier“ an.

21.Dez. Die traditionelle „Kümmler Weihnacht“ in der Reiterschänke. Im Mittelpunkt stand, wie alljährlich ein besinnliches Programm mit Lesungen und Gedichten von Erna Pilger, Sabine Witzig und Manfred Weiss. Außerden wurden wieder einige verdiente Mitglieder geehrt.

Für 40 Jahre fördernde Mitgliedschaft erhielten:

Lotti Knippel und Werner Stahl die Silberne Ehrennadel.

Für 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft erhielten

Renate und Willi Schickedanz die Bronzene Ehrennadel.

William Hart wurde für 25 Jahre aktive Sängertätigkeit bei den Kümmlern mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.  Leider ist er seit einiger Zeit wegen einer schweren Krankheit an den Rollstuhl gefesselt und wird in Zukunft nicht mehr am aktiven Vereinsleben teilnehmen können.

Außerdem erhielt unser Aktiver Sänger Fritz Himmighofen die Silberne Verbandsnadel von Hess.Sängerbund für 40 Jahre „Singen im Chor“ – sowohl bei uns, als auch bei seinem früheren Chor in Ffm.

Wie immer verschönerte der Chor mit 2x3Liedern den festlichen Teil des Abends, der wieder mit einer reichhaltigen Tombola beendet wurde.

Im Laufe des Jahres hatten der Verein auch wieder einige runde Geburtstage von Aktiven und Freunden, zu denen die Sänger eingeladen waren und einen großen musikalischen Blumenstrauß boten.

Am 7.September bat unser Aktiver Manfred Wagner alle Aktiven mit Familie in die Reiterschänke, um gemeinsam seinen 70.Geburtstag zu freiern.

Derselben Anlaß - und dasselbe Lokal – waren am 16.September der Grund der Einladung von Erna Pilger. Auch sie feierte ihren 70.ten.

Am 2.Weihnachtsfeiertag feierten Herta und Hans Henning das seltene Fest der  Eisernen Hochzeit. Ganz selbstverständlich, dass auch hier der Chor mit einem großen musikalischen Reigen unter den zahlreichen Gratulanten war.

60 Jahre wurde am 27.Dezember unser 2.Vorsitzender Jürgen Lauer.

Er lud alle Aktiven mit Frauen zu einer großen Feier in das Haus der Vereine ein.

 

2003

wieder einganz normales Jahr  -

22.Febr. Kümmler Fastnacht in der Huha.

Wie fast alle Jahre beginnt das Kümmlerjahr mit der großen Fastnachtsitzung in der wieder herrlich dekorierten Hugenotten-halle.  Zum zweiten Mal führte Heinz Kissel den Präsidentenstab und hatte bereits etwas von seiner Nervosität des Vorjahres abgelegt. Ihm zur Seite saßen neben dem Ehrenpräsident Walter Streb, sein neuer „Vize“ HA-Jo Düll – er war früher Präsident der Narrengilde des TV 1861.

Der Chor hatte hierzu unter der Führung des Dirigenten, Herr Vogt, ein musikalisches Potpourri mit Liedern rund um den „Ballermann“ zusammengestellt.

Auch die vielfältigen Sprech= und Gesangsvorträge fanden den ungeteilten Beifall des Publikums.

Ehrungen gab es keine, diese wurden bereits beim Ordensfest am 15.November durchgeführt.

2./3. März Fastnachts-Wochenende.

Am Sonntag fand wieder der schon traditionelle KI-KO-Ba, gemeinsam mit dem KV Watze statt und am Montag beteiligten sich die Kümmler wieder mit einer ansehnlichen Gruppe am großen Lumpenmontagszug.

20.März Jahreshauptversammlung im Haus der Vereine.

Im Mittelpunkt der diesjährigen JHV stand eine größere Satzungsänderung. Wegen der Schließung des „Neu-Isenburger Anzeigeblattes“ gab es kein offizielles Mitteilungsblatt mehr in der Stadt, und damit auch keine Möglichkeit, die Mitglieder satzungsgemäß  2 Wochen vorher im „Blättchen“ einzuladen. Die Versammlung beschloß daher, dass ab sofort die Mitglieder direkt per Post eingeladen werden, was übrigens sogar billiger ist, als eine Anzeige in einer Tageszeitung.

Natürlich  gab es auch die übligen – und wichtigen Berichte der Vereinsführung, des „Schatzmeisters“ und des Dirigenten.

29.März Ständchen für Hans Henning zum 90.Geburtstag.

Unser ältester Aktiver, Hans Henning, hatte den Chor zu seiner Geburtstagsfeier in das Naturfreundehaus eingeladen. Der Ehrentag war zwar bereits am 22.März, doch die Feier fand erst heute statt.  Mit mehreren Liedern erfreute der Chor nicht nur den Jubilar, sondern auch seine zahlreichen Gäste und Freunde. Das war auch das offizielle Ständchen für die „Eiserne Hochzeit“, die das Ehepaar Henning bereits am 2.Weihnachtstag 2002 feierte. Anschließen gab es noch einen kleinen Umtrunk auf das Wohl des Geburtstagskindes.

4.April Ständchen zur Goldenen Hochzeit des Ehepaares Thiele.

Der Herausgeber des Neu-Isenburger Stadtmagazins „Isenburger“, Walter Thiele feierte mit seiner Gattin – und Gästen - in der Hugenottenhallen-Gaststätte seine Goldene Hochzeit. Über den „Isenburger“, der 4 mal im Jahr erscheint, sind die Kümmler mit dem Hause Thiele (mt-druck) sehr verbunden. Die Kümmler tragen dabei etwa 6000 Exemplare in der Stadt aus. Da war es selbstverständlich, dass wir uns da mit einem Ständchen zum Ehrentag beteiligen. Mit 4 Liedern dürften wir wohl einen guten Eindruck bei den Gästen hinterlassen haben.

10.April Erwin Nöske wird „65“.

Wiederum zog es die Kümmler-Sänger in die HUHA-Gaststätte, denn heute feierte unser Ehrenmitglied und Sponsor Erwin Nöske seinen 65.Geburtstag. Mit einigen Liedern aus dem neuen Repertoire wollten wir die zahlreichen Gäste erfreuen. Leider waren die Umstände sehr beschränkt, sodaß nicht jeder Sänger Blick zum Dirigenten hatte, was zu manchen kleinen „Unebenheiten“ führte. Doch alles in allem war auch dies ein erfolgreicher Auftritt.

Am 6.Mai trafen sich die Verantwortlichen im Nebenraum des TSG-Vereinshauses zu einer Vorbesprechung für das Waldfest am 29.Mai, wobei vor allem die Standbesatzungen eingeteilt wurden. Am 19.Mai traf man sich im Zimmer der IG Vereine im Haus der Vereine zu einer nachträglichen Fastnacht-Kritik. Zwischendurch fand noch ein wichtiger Aufräum- und Putztag in der neuen Vereinshalle statt. Hier lagert seit einiger Zeit das gesamte Kümmler-Dekorationsmaterial und bewegliche Inventar.

29.Mai Waldfest in der Milanschneise.

 (Stand 2003)

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